Ein genialer Tag

Hinter mir lag am Morgen eine Nacht ohne Unterbrechung, aber da ich ein mittelschweres Defizit mit mir herumtrage, plagt mich selbstredend noch massive Müdigkeit. Und Kopfschmerzen. Also alles wie immer hier an diesem Morgen im einundvierzigsten Advent meines Lebens. Nur das mit den Nüssen ist in diesem Jahr ganz neu. Und schön. Und herzbubbelig.

Die 15. Nuss

Ich nutze immer noch täglich mein Fahrrad. Deshalb mag ich es auch, dass es jetzt noch nicht kalt und glatt und eisig ist. Und ganz ehrlich, es darf sehr gern so bleiben. Rad fahre ich für mein Leben gern. Das liegt bestimmt nur daran, dass es mir meine damals schon weit über achtzig Jahre alte Urgroßmutter vor über 30 Jahren beigebracht hat. Ich hab dich im Herzen, meine Kleene.

Von gemächlicher Jahresendstimmung kann dienstlich nicht die Rede sein. Alle wollen alles am besten heute abgearbeitet wissen. Ich habe nur einen Kopf und zwei Hände zur Verfügung und alles, was ich nicht schaffe, bleibt liegen. Ganz einfach eigentlich. Dafür äußerst befreiend. Eine meiner Lektionen in diesem Jahr hat mich das gelehrt und einmal verinnerlicht, fällt mir das gar nicht mehr schwer. Mir ist egal, dass sich andere als Mata Hari der Firma produzieren, ich habe meine Lehren gezogen.

Zum Feierabend gab es noch einen herzlichen Drücker mit meiner Lieblingsbuchhalterin, ich werde sie in diesem Jahr nämlich nicht mehr sehen. Wir sind mittlerweile ein richtig gutes Team geworden und vor allem, wir vertrauen einander. Welch wunderbares Fazit zu Weihnachten.
Zuhause stand die zweite Schicht an, uäh. Ich habe mich gar nicht erst hingepflanzt, nicht mal für fünf Minuten, ich habe nur bequeme Klamotten angezogen und den Putzeimer aktiviert. Zur Belohnung gab es auch was für mein himmlisches Herzchen…

Dienstags im Advent

So gesehen war heute ein genialer Tag. Mein Sohn fühlt sich sehr wohl in seiner allerersten beruflichen Orientierungswoche, ich habe heute mit meinem IT-Kollegen kurz AC/DC im Büro gehört und zum Abendessen hatten wir so viel Spaß, dass dem Nachwuchs vor Lachen der Tee aus der Nase tröpfelte. Fetzt, alles. Darf so bleiben, alles.

Morgen: Handkusshaus. Und Vorfreude.
 

Der ist ein Narr, der sich an der Vergangenheit die Zähne ausbricht, denn sie ist ein Granitblock und hat sich vollendet. Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird, statt dich am Unwiederbringlichen zu stoßen. Das Unwiederbringliche besitzt keinen Wert, denn es ist der Stempel, der allem Vergangenen aufgeprägt ist.

Antoine de Saint-Exupéry

 

 

44 commentaires

      1. Ganz einfach. Pro Jahr gibt es 4 Advente,
        der 1., der 2., der 3. und der 4. Advent
        (die meisten im Dezember, es müssen
        einfach 4 Sonntage vor Xmas sein).

        Da du 41 bist und jetzt den 3. Advent erlebt
        hast in diesem Jahr, lautet die Rechnung:
        40 Jahre * 4 Advente + 1 Jahr * 3 Advente = 163 Advente,

        Ausser du bist irgendwann ab Ende November
        geboren, dann lautet die Frage, wieviele Advente
        du im 1. Lebensjahr verbraucht hast. Das könnten
        dann maximal 4 weniger sein.🙂

        Referenz:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Advent

  1. Tja, ich habe mich halt ganz auf dein Wort « Advent »
    konzentriert und dabei vergessen, dass heute
    Montag ist, sonst hätte ich eigentlich auch auf
    « Adventszeit » kommen müssen.

    Na egal, ich geb mir gleich die Klatsche!😀

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