BeSINNlichkeit gesucht!

Gestern habe ich versucht, der Wohnung noch mehr Gemütlichkeit und Besinnlichkeit einzuhauchen. Ein bisschen ist mir das sogar gelungen, auch wenn in diesem Jahr einfach keine rechte Stimmung aufkommen möchte. Die Ruhe kehrt ein, das Gefühl fehlt, da ist quasi nullkommanix Vorfreude vorhanden. Hilfe. Das habe ich so noch nie erlebt, selbst in Zeiten mit schwerer Seelenqual erging es mir nicht so. Nun gut, in diesem Jahr ist also alles anders.

Matrjoschka-Parade

Vielleicht sorgt der Besuch des ersten Adventsmarktes für einen kleinen Ausbruch an Stimmung? Nein, das tut er nicht. Leider. Ich habe zwar rekordverdächtig gefroren, habe die Stimmung, die Menschen, Musik und heißen Apfelpunsch mit Zimt genossen, aber ansonsten bin ich weiter auf der Suche. Nein, falsch. Ich will nicht suchen. Wer sucht, findet Scheibenkleister. Ich weiß das nur zu gut. Also lass ich das besser und wünsche mir stattdessen, dass sich bald dieses mopsige Gefühl in mir breitmacht.

Aufwärmen

Bewusstsein erlangte ich heute einmal mehr in Sachen Familie. Meine Familie, das ist eigentlich nur mein Kind, ansonsten habe ich keine Familie. Mehr. Auf diese Erfahrung hätte ich gerade jetzt sehr gern verzichtet, aber den richtigen Zeitpunkt für fiese Tatsachen gibt es vermutlich sowieso nicht. Egal wann, dieses Brett trifft den eigenen Schädel immer knallhart und frontal und so, dass es richtig schmerzt.

Und wieder stelle ich fest, dieses Jahr hat es von Beginn an in sich, es ist ein Kraftakt. Ich werde geprüft, durchleuchtet und auf die Probe gestellt. Immer und immer wieder. Mutig sein, seinlassen, Abschied von dem, was bisher ein ungeschriebenes Gesetz war. Und so, wie diese Prüfungen nie enden wollen, wird auch nie mein Willen versiegen. Ich kusche nicht.

 

Anstatt unsere Emotionen bewusst zu fühlen, lassen wir uns unbewusst von ihnen beherrschen. Ohne es zu merken, halten wir sie für Tatsachen, anstatt zu erkennen, dass es Gefühle sind.

Safi Nidiaye

 

 

13 commentaires

    1. Вы делаете хорошо, Роман.
      Матрешка принес мой прадед Крыма. Они были игрушки моего детства.
      Да, семья имеет важное значение. Если бы это было мне. Но это очень сложно. Извините.

        1. Я думаю, что это сувенир я знаю.
          Очень мило таковы деревянной ложкой.
          Надеюсь, я должен съесть только суп без мяса.😉

  1. Und so bringt das Leben immer wieder neue Wendungen, auch wenn sie uns manchmal nicht gefallen. Ich wünsche Dir, dass das Gefühl sich doch noch einstellt. Und ich wünsche dir neben Deiner Minifamilie Freunde, die Dir beistehen und Dich begleiten.
    Lieben Gruß, M.

      1. Это теперь большой раритет. Массово их не производят. Девочки играют в Монстр Хай и реже в Барби.

        1. Я знаю. Я всегда старался держать своего ребенка от всей этой современной вещи.Немного о нем мне удалось.

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