Sleepless in July

Für so eine Harmoniekuller wie mich ist das aktuelle Tohubawohu wieder einmal völlig ungeeignet. Das Gezerre um meine Arbeitskraft hat eingesetzt und ich muss kämpfen, dass ich nicht auf der Strecke bleibe. Eigentlich habe ich den totalen Sockenschuss, der eben verabschiedete Kollege hat einen Bruchteil der Arbeit erldigt, die ich mir auf meine Schultern lade und ist mehr als zwanzig Jahre ausgesprochen ruhig durch die Botanik geschippert. Ich brauche eine Herausforderung und Langeweile in der Arbeit ist mehr als ätzend, also packe ich mir die Schultern voll. Ich kenn das ja, ich bin das gewohnt. Was ich nicht gewohnt bin, ist die Selbstverständlichkeit und mitunter anmaßende Respektlosigkeit, die hier und da ins Kraut schießt. Leute, mein Tag hat auch nicht mehr als 24 Stunden und ich bin alleinerziehende Mutter, darauf dürft ihr sehr gern ein bisschen Rücksicht nehmen. Danke.

cloudy

Gestern Abend fand ich noch recht gut in den Schlaf, wurde allerdings um kurz nach 1 Uhr in der Nacht wach und habe eeeewig gebraucht, bis ich wieder einschlafen konnte, bis einen gefühlten Wimpernschlag später schon der Wecker klingelte. Gnahü. Schlafmangel beschert mir grundsätzlich eine ekelhafte Übelkeit, ich musste mich zum Frühstück zwingen. Dafür beschloss ich spontan, unterbuttern lasse ich mich nicht (mehr). Der doppelt ausgeprägte Stier in mir schoss ins Kraut und der Kampfeswille feierte ein kleines Comeback.

cloudy

So gesehen muss ich mich gar nicht fürchten, alles ist gut und ich bin durchaus in der Position, eigene Entscheidungen zu treffen. Ich muss mich nicht verstecken oder vor irgendwem kuschen, ich kann sagen, was ich will und was nicht. Ganz einfach eigentlich, wenn man nicht gerade Aurélie heißt.
Später am Tag war ich stolz auf mich und fühlte mich ein bisschen, als hätte ich zu viel gesoffen gestern Abend. Nichtsdestotrotz, der Stier² hat dann doch noch viel abgearbeitet. Heute bin ich stolz auf mich und müde wie nichts Gutes.

Quinoasalat

Mir stehen zwei arbeitsintensive Tage im Handkusshaus bevor, deshalb habe ich nach diesem langen Tag noch einen Quinoasalat gezimmert. Das Zubereiten bringt mich runter und das Ergebnis wird mir morgen guttun. Der vegane Anteil meiner Ernährung legt ständig zu und ich fühle mich damit verdammt gut.

Ich bin auf dem Weg. Meinem Weg.
Und ich vertraue.
Alles wird gut.
Richtig gut.
 

Wenn du deine Aufmerksamkeit so viel wie möglich im Körper hältst, dann bist du im Jetzt verankert. Du verlierst dich weder in der äußeren Welt noch in deinem Verstand. Gedanken und Gefühle, Ängste und Wünsche können dann zwar noch da sein, aber sie überwältigen dich nicht.

Eckhart Tolle

 

 

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