I’m on my way

Nach einigen Tagen im Keller habe ich mich wieder nach oben gestrampelt, mit dem nötigen Abstand fällt es mir leichter, die Gedanken fliegen zu lassen.

Auf den Weg habe ich mich bereits vor etlichen Jahren gemacht. Oder vielleicht bin ich es gar schon immer? Irgendwie habe ich doch bereits mein ganzes Leben anders getickt, als der große Rest der Menschheit. Einen großen Freundeskreis hatte ich nie, strebte nie an, everybody’s darling zu sein. Was alle mögen, mag ich garantiert nicht. Ich bin ein kritischer Mensch und hinterfrage gern, was andere einfach als gegeben hinnehmen. Ich bin kein Revoluzzer, richte mein Augenmerk lediglich auf andere Dinge.

there is always hope

Was strebe ich für mich eigentlich an? Kein Hass auf andere Menschen. Jeden Menschen sein lassen, wie er sein will. Nichts von niemandem erwarten. Liebe geben, helfen und mitfühlend sein. Mein Schicksal annehmen und l i e b e n. Hehre Ziele für den einen, normale Werte für mich. Motzkis und ewig Gestrige haben wir zuhauf auf unserem Planeten. Ich bin anders, denke, fühle, handle und lebe anders, weil ich es so will.

Nachdem in meinem Fortkommen für lange Zeit ein ordentlicher Stillstand herrschte, wohl auch, damit ich zur Ruhe komme, steppt in diesem Jahr der Bär nur so. Vor ein paar Monaten hat mir das Schicksal eine neue Lektion zugeteilt, eine verdammt harte Nuss, die mich durch den Morast meiner Seele schleift, die mir alles abverlangt und mich im Regen stehen lässt. Lerne oder nimm die Arschkarte. Diese Lektion ist die bislang größte und schwerste in meinem Leben, weil sie massiv an mir selbst rüttelt und mit meinem Wesen korreliert.

Ungefragt steht ein lebensgroßer Spiegel vor meiner Nase und ich wage es nicht, den Blick zu senken oder den Kopf wegzudrehen.

Schau hin, sieh dich an. Jetzt!
Na, was siehst du?


Was siehst du?
Muss ich darauf antworten?
Ja.
Ich weiß nicht, ich sehe eine Frau.
Und weiter?
Nichts weiter.
Möööp, falsche Antwort!

Uah, ist das anstrengend. Ich kann den Kraftakt körperlich spüren, ich schlafe schlecht, Verzweiflung macht sich breit, Tränen kullern viel zu oft, ich verliere sogar Körpergewicht. Und dennoch, ich gebe nicht auf, ich bleibe am Ball und stelle mich meiner Lektion. Weil ich es will und weil ich nicht kusche vor meinem Schicksal. Niemals.

Ich liebe dich.
Und mich.
 

Es bedarf nicht der Anstrengung, um die Schätze zutage zu fördern, die deine Seele und dein Schicksal für dich bereithalten, es bedarf nicht der Arbeit, nicht der Mühe, nicht des Einfallsreichtums deiner Fantasie und nicht der Bildung deines Verstandes; es bedarf nur der Bewusstheit. Denn alles, was du brauchst, und alles, was du werden kannst, ist schon vorhanden in dir. Lenke nur deine Bewusstheit auf das, was ist, und das, was werden will, kann werden.

Safi Nidiaye

 

 

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