Looft!

Ich bin wieder da. Peng! Die 25 Kilometer gestern auf dem Rad haben mir den nötigen Schwung gegeben, die sieben Stunden Schlaf letzte Nacht die nötige Ruhe und das Mental Igno des Gedankenkarussells den erhofften Frieden. Ich bin heute kurz vor dem Weckerklingeln wachgeworden und aus dem Bett gehüpft wie ein junges Reh. Haha. Selbst meine Haare waren heute megadynamisch unterwegs.

Kringel

Im Büro stellte sich irgendwann zwar das Gefühl ‘Brett vor dem Kopf’ ein, aber da es einer Kollegin nicht viel anders erging, haben wir einfach das Wetter dafür verantwortlich gemacht. Das kann sich sowieso nicht wehren. Als ich das Büro verließ, spürte ich leichten Kopfschmerz, den ich lockerfluffig wegignoriert habe. Manchmal gelingt mir das ausgesprochen gut.

verdrahtet

Der Teenager wurde heute verdrahtet. Nach ein paar Monaten mit herausnehmbarer Spange oben, folgt nur Teil 2 mit fester Spange unten. In einigen Wochen folgt der dritte Teil mit einer festen Spange oben. Dem Tempo nach zu urteilen ist der Kieferorthopäde mit den Verschiebungsfortschritten ausgesprochen zufrieden. Ich bin es auch, denn mein Sohn zieht hervorragend mit.

Bleibt abschließend festzustellen, dass ich mich wieder bei Normalnull eingefunden habe. Bloß gut, eine Last fällt von mir ab, es fühlt sich gar nicht gut an, so massiv von Ängsten unterwandert zu sein. Ich möchte mir eine Strategie für den Fall überlegen, dass ich wieder von so viel Panik angesprungen werde. Ich sollte lernen, an mich selbst zu glauben. In meinem Alter sollte dieser Tagesordnungspunkt oberste Priorität haben. Ja. Ich weiß allerdings noch nicht, wie mir das am besten gelingen könnte. Kommt Zeit, kommt Rat und nicht Angst.

 

Was Macht hat, mich zu verletzen, ist nicht halb so stark wie mein Gefühl, verletzt werden zu können.

William Shakespeare

 

 

6 commentaires

  1. Gegen der gängigen Meinung, die einen glauben machen soll, dass ganze Leben ist eine große Party, halte ich an der mittelalterlichen Erdenbild fest: als Tal der Tränen. Und auch die schönen Momente müssen irgendwann bezahlt werden. Daher ist mein oberstes Prinzip: Durchstehen – so würdevoll wie möglich. Und das schreibe ich in einer Zeit, in der es mir gut geht.
    Daher liebe Aurélie, verliere den Mut nicht. Den meisten anderen ergeht es nicht besser (selbst wenn sie es nicht zugeben).

    1. Den Party-Modus habe ich wohl bereits vor meiner Geburt abgewählt😉
      Die schönen Momente, derer es bislang noch nicht so wirklich viele gab, zahle ich seit Ewigkeiten schon ab.
      Ich möchte einfach nur endlich ankommen. Ich reise, nein, ich strampel bergauf und bergab und sehe kein Ziel.
      So ein bisschen Ruhe wäre fein, verschnaufen, Luft holen. Ich manövriere mich von einer abgearbeiteten Baustelle direkt zur nächsten und manchmal verliere ich ein bisschen den Mut…

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