Zweiundvierzig Stunden

All meine Gedanken sind noch immer durchzogen von den herrlichsten 42 Stunden, die ich seit ziemlich langer Zeit verleben durfte.

Zweiundvierzig Stunden, die dafür sorgten, dass nichts mehr war, wie es vorher schien.
Zweiundvierzig Stunden, die mein kleines Leben ziemlich auf den Kopf gestellt haben.
Zweiundvierzig Stunden, die mir brutal die Augen geöffnet haben. Mich selbst betreffend.
Zweiundvierzig Stunden, die mich mitten ins Scheinwerferlicht gerückt haben.
Zweiundvierzig Stunden, die mir einen lebensgroßen Spiegel direkt vor die Nase stellten.
Zweiundvierzig Stunden, die mir einen verloren gegangenen Glauben zurückbrachten.
Zweiundvierzig Stunden, die mich unsagbar dankbar und sprachlos zurückließen.
Zweiundvierzig Stunden, die sich auf alle Zeit in meinem Seelchen manifestiert haben.

Ich trage die Erinnerung in mir. Immer.
Ich trage einen popligen Flyer bei mir. Immer.
Ich fing einen Moment mit der Kamera ein, legte ihn auf meinen Desktop und schaue ihn an. Immer wieder.
Da sind so viele Momente und wenn ich meine Augen schließe, sind alle vor mir versammelt und glitzern und funkeln wie tausend Diamanten im Mondschein.

Diese zweiundvierzig Stunden haben mir viel mit auf den Weg gegeben. Lernaufgaben, Vertrauen, Hoffnung und unglaublich viel Liebe. Ich weiß, dass es noch nicht viele Menschen geschafft haben, mich einfach nur um meiner Selbst zu lieben. Bedingungslos und erwartungslos, mein Seelchen und mein Herz. Da waren viele Parasiten, die sich bei mir bedient haben, weil ich immer mit vollen Händen gebe. Da waren Schmarotzer, Lügner und Egoisten en masse. Waren. Ich habe in letzter Zeit so viele kleine und große Baustellen in meinem Leben wie ein emsiges Bienchen abgearbeitet, jetzt strömt die Liebe und ich kann gar nicht fassen, wie herrlich sie sich anfühlt.

Für den einen mögen es nur zweiundvierzig Stunden sein. Für mich war es das erste Ankommen bei mir selbst. Nach einundvierzig Jahren Leben. Peng!

 

Es bedarf nicht der Anstrengung, um die Schätze zutage zu fördern, die deine Seele und dein Schicksal für dich bereithalten, es bedarf nicht der Arbeit, nicht der Mühe, nicht des Einfallsreichtums deiner Fantasie und nicht der Bildung deines Verstandes; es bedarf nur der Bewusstheit. Denn alles, was du brauchst, und alles, was du werden kannst, ist schon vorhanden in dir. Lenke nur deine Bewusstheit auf das, was ist, und das, was werden will, kann werden.

Safi Nidiaye

 

 

4 commentaires

  1. Was immer du getan hast, es ist ganz fein, dies von dir zu lesen! Du hast soviel geschafft. Und das konntest nur DU allein! (das Meiste jedenfalls) Drück dich❤

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