Adieu Avril

Ich empfand dich als überaus netten, warmherzigen und spannenden Meilenstein in diesem Jahr. Gleich zu Beginn habe ich gearbeitet wie ein Teufel und musste lernen, dass damit nicht alle Menschen in meinem Umfeld klarkommen. Selbst auf dem Zahnfleisch zu gehen und dann mit vorwurfsvollen Blicken und Ignoranz abgestraft werden, weil man sein Bestes gibt, das ist in der Tat ein Scheißgefühl par excellence.

Stein auf Stein

Aber es gab auch Hoffnung für mein überstrapaziertes Arbeitspensum, in Form einer extra angestellten Krankheitsvertretung. Ihr durfte ich sofort einen Großteil lauter kleiner Aufgaben zurück übertragen und tat dies mit sehr viel Erleichterung. Es ist auch so noch unsagbar viel zu tun, mir hilft nur strukturiertes Arbeiten.

Im April habe ich ordentlich viele Kilometer auf meinem Fahrrad zurückgelegt. Mir tut die Bewegung in der Natur ausgesprochen gut, da ich leider nicht der Läufertyp bin, bietet mir mein Drahtesel eine perfekte Alternative. Da ist immer auch ein bisschen Zwang, sonntags das Rad aus dem Keller zu holen und den Arsch auf Speed zu bringen. Aber hey, es lohnt sich, Immer.

Der April hat mir auch zehn freie Tage am Stück verschafft, die sich zu Beginn ein bisschen holprig zeigten, aber in einem ganz famosen Abgang gipfelten. Leider konnte ich an keinem einzigen Urlaubstag ausschlafen, spätestens um 6 Uhr war ich wach. Ich weiß, dass ich ziemlich unausgeglichen unterwegs bin und keine rechte Ruhe finden kann. Allein, dieser Zustand ist nicht mal eben und ohne Weiteres zu beheben. Trotzdem waren sechs von zehn Tagen einfach der pure Genuss.

Stein an Stein

Das Kind trägt nach den Osterferien ne coole Frisur auf dem Kopf.
Der Dentist des Vertrauens hat uns den Zahn-TÜV erteilt.
Meine Herzwummelstadt hat alles gegeben, noch ein bisschen mehr in meinem Herz festzuwachsen.
Meine große Schwester im Geiste hat alles gegeben, mich ganz lange und fest zu umärmeln.
Mein Fundament ist tragisch und wunderschön zugleich.

Dieser April, der weiß schon, was er will.
Jetzt darf er gehen, ich lass ihn ziehen.
Der Mai will kommen. Glorreich.
 

Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen,
die dem Leben seinen Wert geben.

Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand Freiherr von Humboldt

 

 

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