And we gonna let it burn burn burn burn!

Der Tag war der Burner! Und schauen Sie mal, wie er begann…

Morgens im April

Ich habe kurz vor dem Losgehen noch ein Auge gen Himmel geworfen, bloß gut, mir wäre ja mal was entgangen. Der Himmel zeigte sich symptomatisch für den Rest des Tages. Ich habe es heute richtig krachen lassen und schon ein bisschen routinierter die Abrechnung gefahren. Nur die lahme Technik hat mich etwas ausgebremst und der Umstand, dass ich bei zwei Vorgängen jeweils in das Erdgeschoss hasten muss, den Rechner der erkrankten Kollegin hochfahren und einen Prozess dort laufen lassen muss. Die vier Stockwerke nehme ich immer zu Fuß, ich bin froh um jede Extraeinheit Bewegung.

Gefroren habe ich heute jedenfalls nicht. Gar nicht. Ja, kommt auch vor. Leider war ich stressbedingt ziemlich taub für die mittlerweile konstant zwitschernden Vögel vor dem Fenster. An Tagen wie diesen höre ich durchs Tunnel und nehme eigentlich nur mehr das Geräusch des Druckers und des Telefons wahr. Kommt nicht gut, ich weiß das. Leider habe ich noch kein probates Gegenmittel gefunden. Ich bekomme zwar viel Zeit angeboten, habe aber schon wieder diverse andere Sachen im Hinterkopf, die bis Freitag auch erledigt sein wollen und müssen.

Dazu schneite heute die Nachricht herein, dass der Kollege im Handkusshaus morgens den Weg zum Arzt gesucht hat. Oah ne, wasn das für ein Timing??? Ich ahne, was da auf mich zukommt. Richtig, noch eine Abrechnung. Die habe ich mir aber bereits vorsorglich frühestens auf Montag umgeschaufelt. Schneller geht nicht, meine Belastungsgrenze ist erreicht. Morgen muss ich das große Abrechnungspaket noch auf den Weg bringen und gehe dann (hoffentlich) nahtlos zu dem über, was sonst noch so auf Erledigung wartet. Publikumsverkehr habe ich nun auch wieder an der Backe, ich gehe bewegten Zeiten in meinem Büro entgegen.

Ich muss mich schon wieder massiv zur Ruhe mahnen, kaum dass sich mein nervöser Magen halbwegs beruhigt hat. Mein Schreibtisch ist voll, ich habe bereits den Nachbarschreibtisch okkupiert, damit ich nicht den Überblick verliere. Irgendwie ist alles genauso wie vor einem Monat. Alles wäre auch kein Thema, könnte ich mich ausschließlich auf diesen Bereich konzentrieren. Darüber nachdenken darf ich nicht, will ich auch nicht. Ich lasse lieber mein Seelchen brennen und lodern und wärme mich daran. Ganz einfach und besser, als Energie sinnlos verpuffen zu lassen.

Morgen werde ich auch wieder das Zwitschern hören. Word.
 

Das Denken ist die Basis von allem. Es ist wichtig, daß wir jeden unserer Gedanken mit dem Auge der Achtsamkeit erfassen.

Thich Nhat Hanh

 

 

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