Hallo April!

Falls Sie jetzt irgendeinen Joke in Richtung « Ich stelle das Blogschreiben ein » oder « Frau Sterntau ist eigentlich ein Kerl » erwarten, muss ich Sie enttäuschen. Zu faden Witzchen, wie Sie mir heute in Scharen auf allen nur denkbaren Kanälen um die Ohren geworfen wurden, fühle ich mich außerstande.

Ich freue mich einfach nur über die Tatsache, dass der erste echte Frühlingsmonat angebrochen ist, auch wenn der Frühling schon in voller Ausbreitung alles grünen und blühen lässt. Morgens auf dem Fahrrad ist es noch so frisch, dass ich auf den ersten Kaffee im Büro auch gut und gern verzichten könnte. Hui, wach! Dafür habe ich mittlereile ganztägig das Fenster direkt neben meinem Schreibtisch geöffnet. In den letzten Tagen quoll dadurch der Sound des Frühlings ungefiltert in meine Gehörgänge. Heute dann wurde alles von einem Geräusch übertyncht, das ich nicht die Bohne vermisst habe. Rasentrimmer. Straight from hell. Bloß gut, dass ein jeder Abend Zuhause immer wieder entschädigt. Um unser Haus zwitschern die Vögel und nur die Vögel. Keine Kettensägen, keine Rasentrimmer und nur wenig Autoverkehr.

Mein Chef hat Verbesserungen für die durch Krankheit verstümmelte Personalsituation angekündigt. Bloß gut, wenn ich in drei Monaten meinen eigentlichen Job antrete, verkompliziert sich alles ein wenig. Ich bin leider nicht in der Lage, mich in drei Teile zu zerlegen und irgendwann wird der stetig wachsende Aufgabenumfang auch meinem Kopf zu fett, auch wenn ich noch problemlos zwischen Groß und Klein hin- und herswitche.

Nach meinem Tief vor einigen Tagen habe ich mich wieder in das richtige Fahrwasser manövriert. Ich hadere nicht mit mir. Das Stolpern mitunter Hinfallen gehört zum Leben dazu. Es geht nicht immer nur bergauf, manchmal rattert man auch auf dem Hosenboden diverse Stufen wieder nach unten, um dann gestärkt den Weg nach oben von vorn anzutreten. Mit diesem Bewusstsein durchwandern sich die Täler spürbar entspannter und zu dem allgemeinen Zustand gesellt sich obendrein nicht auch noch Panik. Ich denke, ich wuppe das Ding schon.

Morgen Bergfest, acht Wochen Fastenzeit und Abrechnungstag für mich, nachdem ich heute den Grundstein dafür gelegt habe. Ich bin gespannt, ob wieder alles so rundläuft wie beim letzten Mal. Seither ist schon wieder ein Monat ins Land gegangen, phu. In etwas mehr als zwei Wochen gibt es die nächsten freien Tage für uns. Das Kind hat Osterferien und ich gönne mir eine reichliche Woche voller freier Tage.

Wenn ich also resümiere komme ich zu dem Schluss, allet looft.

 

Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit.

Laotse

 

 

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