Ein traumschöner Tag

Juhuuuuiii, was für ein toller Tag neigt sich jetzt seinem Ende entgegen. Ich bin so voller Hach und Mach, mein Herzlein bubbelt wie wild und ich konnte mich heute gedanklich phänomenal ausklinken und abschalten.

Okay, ich und ausschlafen, das funktioniert auch mit einer Stunde weniger in der Nacht definitiv nicht. Aber alles ist gut, wenn ich der Sonne beim Aufgehen zuschauen kann, das entschädigt prima und ich bin trotz viel zu wenig Schlaf erstaunlich gut durch den Tag gekommen.

Heute war ein überraschend kommunikativer Tag. Ich habe 3,5 Stunden am Stück telefoniert. Oh, wie ich es liebe, wenn mit bestimmten Menschen niemals der Gesprächsstoff ausgeht. Die Zeit fliegt, wenn man sich etwas zu sagen hat. Wunderbar.
Fabelhaft war auch das Gespräch mit meinem Sohn, wir haben geredet und geredet, haben uns schlussendlich umarmt und mein Herz ist einfach so übergelaufen und ich hatte kurz was im Auge. Wir sind mit den Jahren zu einem unschlagbaren Team zusammengewachsen und haben es uns damit wirklich nicht leichtgemacht. Jetzt auf die Ergebnisse der mitunter harten Arbeit zu blicken ist das Größte und streichelt mein Seelchen mit voller Wucht.

Am See

Später bin ich ganz allein mit dem Fahrrad zu einer Seeumrundung aufgebrochen. Das Wetter war herrlich und ich habe mich ausgepowert, bis mir die Lunge zum Hals heraus baumelte. Nervig sind eigentlich nur die perfekt ausstaffierten Sonntagsradler, die einen eigenen Laufsteg-Parcour bräuchten, damit jeder ihr Profi-Equipment entsprechend würdigen kann. Fitter macht sie die Bekleidung jedenfalls nicht, denen kann man bei voller Fahrt einen Reifen wechseln. Gnaaah.

Natürlich habe ich mir auch noch eine Extraportion Sonne verpasst und die ist erstaunlicherweise schon richtig warm. Zuhause gab es einen Matcha Latte für mich, dazu einen Apfel und viel grünen Tee, davon zurzeit zwei Liter am Tag. Ja, ich ziehe die Fastenzeit so gut wie nie zuvor durch und bin mir damit mein eigener Antreiber.

Im Hintergrund wirbeln die Dinge gerade wieder massiv, die Spreu trennt sich vom Weizen, nichts bleibt, wie es war. Hui, was für ein Gefühl! Aber hey, ich mag es, wenn die Dinge in Bewegung bleiben, Stillstand ist nicht so meins.

Einmal mehr stelle ich fest, wenn ich mir Freiräume nehme, wenn ich einfach öfter an mich selbst denke, gelingt es mir hervorragend, abzuschalten und Kraft zu tanken. Ich bin gar nicht egoistisch, ich betreibe einfach Batteriepflege. Das kann gar nicht verkehrt sein. Neue Woche, kannst kommen!! Ich kann den April schon sehen… Und dann beginnen die letzten zwei Monate des alten Lebens. Wie geil ist das denn bitte???

 

Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern, in alle Formen mich kleiden, in alle Sprachen des Lebens, um dir Einmal wieder zu begegnen. Aber ich denke, was sich gleich ist, findet sich bald.

Friedrich Hölderlin

 

 

4 commentaires

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