La grande finale

Mein Schlaf mag den Allgemeinzustand nicht leiden, das ist die logische Schlussfolgerung, wenn ich zusammenzähle, wie viele Stunden ich in dieser Woche nicht geschlafen habe. Sei’s drum! Besser könnte es mir gar nicht gehen, wer will da schon schlafen?

Heute hat mich irgendwas bereits um 4:45 Uhr aus dem Schlaf gekegelt und es war definitiv nicht meine Pionierblase. Ich habe den Morgenstern beobachtet auf seinem Weg gen Dunkelzenit. Muss man auch mal mitgemacht haben, nicht wahr? Dabei habe ich mich in die Kissen gekuschelt und mich auf den Tag gefreut und beschlossen, das wird ein guter Tag. Ich sollte Recht behalten.

Ich konnte wieder das Fahrrad aus dem Keller holen, Regen gibt es hier erst seit vorhin. Wooohooo! Ich durfte mich einer langen Umärmelung mit meiner Lieblingskollegin hingeben. Ich hatte Spaß, konnte lachen und habe meine Aufgaben bewältigt. Der Tag war gespickt mit vielen kleinen netten Gesprächen, Gesten und Begegnungen, ich mag das so. Zuhause fand sich erwartete Post im Briefkasten, ich nahm sie mit einem Anflug tiefer Gelassenheit an mich, betrat die Wohnung und habe einen Tee aufgesetzt. Kurz mal durchatmen und dann die Pferde satteln.

Ich war endlich wieder beim Friseur und habe die Fummelei auf meinem Kopf sehr genossen. Mit meiner Friseurin verbindet mich mittlerweile ein nettes Verhältnis, ich bin froh, ihr meine Haare anvertrauen zu dürfen. Jetzt fühle ich mich vor allem erleichtert, meine Haare sind ab einer gewissen Länge einfach nur schwer, haha. Ich habe auch noch ein Paar Schuhe gekauft und das lief wider Erwarten endlich so ab, wie ich es gewohnt bin. Den Laden betreten, die Regalinhalte mustern, den Schuh entdecken, Größe 40 kommen lassen und feststellen, dass meine Füße schrumpfen. Ich trage jetzt wieder Größe 39, soso. Theoretisch wäre ich nach 10 Minuten wieder aus dem Geschäft gestürmt, dort drinnen fühle ich mich immer ein bisschen fehl am Platze, was allerdings nur an den Verkäuferinnen liegt. Dafür ist das Angebot gut, also Zähne zusammenbeißen und Schuhe kaufen. Heute hatte ich leider eine weniger entschlussfreudige Begleitung und so musste ich mich in Geduld üben. Ich werde darin stetig besser.

Als ich Zuhause ankam, bei einer Tasse den Tag Revue passieren ließ, war ein Gefühl vorherrschend: Glück. Und davon sehr viel. Danke.

 

Sind wir glücklich, weil wir gut sind, oder sind wir gut, weil wir glücklich sind?

Victor Hugo

 

 

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