Hui in Tüten

dream on

Yeah, der Himmel gibt zurzeit alles, mich zu begeistern. Daran tut er sehr gut, schließlich hocke ich immer noch allein in Büro 1 und schlage mich mit der trockensten Materie herum, die man sich nur vorstellen kann. Alles für den Herren mit den Ärmelschonern. Haben wir das nicht erst gemacht? Zack! Wieder ein Jahr Geschichte und schon drucke ich wieder wie ein Teufel, rechne und werte aus. In diesem Jahr halte ich mich verdammt wacker und spule das Programm routiniert herunter.

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Zwischendrin bekomme ich auch mal den ein oder anderen Anruf von meiner Lieblingskollegin, die mich um Rat fragt und bislang konnte ich ihr immer helfen. Das bringt ein bisschen Abwechslung in diesen leider wichtigen Kram, den niemand gern macht. Ich ziehe das jetzt einfach durch, peng. Einen entscheidenden Vorteil hat das Ganze schließlich auch, der Arbeitstag vergeht im Nu und ich darf mich aufs Rad schwingen und durch vorfrühlingshafte Lüftchen nach Hause fahren.

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Letzte Nacht schien der unrunde Mond mitten in mein Schlafzimmer und ich habe keine Gegenmaßnahmen getroffen. Ich habe einfach den Ausblick in mein rudimentär beleuchtetes Schlafgemach genossen und bin irgendwann trotzdem eingeschlafen. Mit dem Aufstehen hatte der Eierball die Hausseite gewechselt und guckte zum Küchenfenster im Westen hinein. Zurzeit ist die Luft sehr klar, die Autofahrer müssen morgens immer ihre Autos vom Raureif der Nacht befreien.

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Ich faste gleich schon wieder zwei Wochen und auch hier lasse ich mittlerweile absolute Routine walten. Verlockungen widerstehe ich täglich und ohne mit der Wimper zu zucken, ich fühle mich gerade pudelwohl und habe Kraft für zwei, haha. Heute hatte ich mir ein veganes Restessen vom Wochenende mitgenommen und mein Chef schien angetan zu sein. Eine interessante Entwicklung, als ich vor zweieinhalb Jahren in dieser Firma anfing und mich als Vegetarier outete, haben mich alle angeschaut, als käme ich direkt vom Mars. Mittlerweile finden sie mein Essen lecker. Missionieren muss gar nicht sein, einfach leben, was man selbst für richtig und wichtig empfindet bringt weitaus mehr.

Mein Leben ist einfach schön. Ja.
 

Lang ist der Weg durch Belehren, kurz und wirksam durch Beispiele.

Lucius Annaeus Seneca

 

 

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