Sonntags am Rande der Kleinstadt

Auch heute habe ich meine Augen bereits um kurz nach 7 Uhr aufgeschlagen, wohl mit dem unbewusst rotierenden Zeitplan für verschiedene Aufgaben zwischen Frühstück und Mittagessen im Hinterkopf. Da ich blöderweise vergessen hatte, Walnüsse zu kaufen, musste ich gestern Nachmittag noch schnell welche organisieren. Mit Winterbrot und -salat haben wir einen ordentlichen Verbrauch an den leckeren Nusskernen. So habe ich nun heute das Brot gebacken, was ich sonst samstags backe. Das Ergebnis ist lecker wie immer.

Gemüsegulasch mit Multikorn-Linguine (vegan)

Ich probiere mich auch in diesem Jahr wieder munter durch die bunte Welt der Rezepte, mit Vorliebe natürlich vegan. Eigentlich waren in dem Rezept Vollkornreis-Nudeln vorgesehen, die ich aber nirgendwo gefunden habe. Also nahm ich im Bioladen die lecker anmutenden Multikornnudeln mit. In ihr sind gleich fünf verschiedene Getreidesorten verarbeitet worden und ich war erstaunt, wie gut auch Vollkornnudeln schmecken können, um die ich früher eher einen Bogen gemacht habe.

Abbruchreifes Vegetarierarbeitsgerät

Nun schauen Sie sich mal bitte mein liebstes Arbeitsgerät an. Es löst sich in seine Bestandteile auf, gnah. Ich liebe dieses Messer so, habe es vor zwei Jahren hier gekauft und intensiv genutzt. Messer mit Holzfriffen gab es bereits in meiner Kindheit, meine Omas hatten immer solche und die hatten sie vermutlich schon seit dem Krieg. Ich dachte, mein Messer würde auch Jahrezehnte alt werden und wurde eines Besseren belehrt. Schade eigentlich, es lag so gut in der Hand, griffiges Teilchen also.

Abendhimmel am Sonntag

Nach dem leckeren Mittagessen haben wir den Garten besucht. Hu, er ist um diese Jahreszeit so schrecklich kahl. Mein Großer hat sich im letzten Herbst ein eigenes Beet angelegt und er war natürlich ganz gespannt, ob sich die ersten Frühblüher bereits auf den Weg nach oben gemacht haben. Er wurde für sein Hibbeln belohnt, einige grüne Spitzen gucken schon verstohlen aus der Erde.

Danach sind wir noch eine Runde durch den ziemlich windigen Sonntag gelaufen. Mir hat es einmal mehr sehr gut getan, dass der Wind einige Gedanken aus dem Kopf gepustet hat. Zuhause angekommen wurden wir mit herrlichen Ausblicken belohnt. Ich nehme diesen Himmel einfach als ausgezeichnetes Omen für die neue Woche, die um Längen ruhiger werden könnte, als die aktuelle. Es bleibt spannend.

 

Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern, in alle Formen mich kleiden, in alle Sprachen des Lebens, um dir einmal wieder zu begegnen. Aber ich denke, was sich gleich ist, findet sich bald.

Friedrich Hölderlin

 

 

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