Kopfüber hinein!

Zack!, mit dem Wochenende hat sich auch der Februar eingeschlichen. Schon ist ein Monat des Jahres Geschichte, einer, der nicht wie sonst üblich mit viel klirrender Kälte daherkam. Diese hatte hier nur ein kurzes Intermezzo, mittlerweile ist das bisschen Schnee auch schon wieder beinahe restlos verschwunden. Macht gar nichts, Wintersport war und ist noch nie meins gewesen. Klar, welche Frostbeule tut sich das auch freiwillig an? Mein Großer ist der Epoche des Schlittenfahrens auch irgendwie entwachsen. Also was in aller Welt sollen wir bloß mit Schnee anstellen? Kann also weg und nahtlos durch den Frühling ersetzt werden, chrchr. Okay, ich weiß, der Frühling kommt frühestens Ende des nächsten Monats, aber träumen ist erlaubt.

Der Februar ist ein kurzer Monat. Das heißt, der Motor, der den Ablauf in meiner Firma antreibt, gibt noch mehr Gas. Nebenbei kommen die Damen und Herren Prüfer ins Haus und bleiben ganze vier Wochen, obendrein finden Renovierungsarbeiten statt, die sich ebenfalls ca. vier Wochen hinziehen werden. Puh, so gesehen freue ich mich schon auf Ende März, wenn das Chaos wieder in geordnete Bahnen zurücktrullert.

Im Februar werde ich das Jobcenter besuchen und kann mit einem Quieker meinen Arbeitsvertrag auf den Tisch legen. « Sehen Sie, wir müssen gar nicht mehr über meine berufliche Zukunft sprechen, mein Chef hat da schonmal etwas vorbereitet. » Es wird mir ein Hochgenuss sein, dieser Frau, die mein Alleinerziehenden-Dasein als « Makel » bezeichnete, die mir keine Fortbildung genehmigen wollte, weil sie nicht die Bohne an mich geglaubt hat, einen unbefristeten Arbeitsvertrag in die Hände zu legen. Ich werde damit autark vom Jobcenter sein und endlich frei. Verflixt, das ist so abgefahren!

Ich werde im Februar auch noch einmal die komplette Ämter-Tippel-Tappel-Tour hinter mich bringen müssen, aber das werde ich mit einem Lächeln und hochgradig gelassen wie eine Kür erledigen. Einmal noch Papiere beschreiben, Kopien anfertigen, Bittsteller sein. Dann lasse ich mich scheiden und bin frei. Ich freue mich so auf mein neues Leben.

Kann losgehen, würde ich mal sagen.
 

Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.

Peter Rosegger

 

 

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