Der Winter ist streng

Kaum angekommen, fährt der Winter schon ein eisiges Repertoire auf. In der letzten Nacht gingen die Temperaturen hier bis auf knapp -20°C zurück. Ich bin wirklich immer wieder dankbar um unser warmes, trockenes Zuhause, wir müssen nicht frieren und das ist in dieser Zeit etwas, das Vielen gar nicht bewusst ist. Ich bin jedenfalls sehr froh.

klirrkalt

Öffne ich nach dem Aufstehen die Fenster, bilden sich an der Außenseite der Fensterscheiben kleine Eisblumen durch die Feuchtigkeit, die von innen nach außen strömt. Das ist bei dieser Kälte immer ein herrliches Minischauspiel.

strahlend

Die Luft ist an solchen Tagen schneidend klar, so klar wie im großen Rest des Jahres nicht. Aller Dreck wird vermutlich sofort schockgefrostet atomisiert ins Universums geschleudert. Positiv erwähnt werden muss der Umstand, dass kein Wind weht. Mit Wind hätten wir vermutlich gefühlte Temperaturen von -30°C. Alles schon erlebt hier, ich muss das nicht haben, hu.

Selbstbaupizza

Am Freitagabend hatte ich bereits einen Pizzateig auf den Weg gebracht, der im Kühlschrank bereits nach einem Tag den Deckel der Aufbewahrungsbox aufgehebelt hatte, haha. Ich habe, seitdem ich dieses Rezept kenne, nie mehr auf einen Fertigteig zurückgegriffen. Boden und Sauce bereite ich immer selbst zu und Sie dürfen mir glauben, das ist wirklich einfach, dazu muss man kein Profikoch sein. Pizza kommt bei dieser Kälte draußen natürlich sehr gut, damit wird die Küche mopsig warm, perfekt.

Gestern Abend habe ich wieder einen Rotkohl gehobelt und zu dem schmackofatzigen Salat von letztens verarbeitet. Würde hier irgendwann kein Salat auf dem Tisch stehen, gäbe es sicher eine Nachwuchs-Revolte. Ich lasse es nicht darauf ankommen, liebe ich all die vielen Salate selbst doch so sehr. Heute Abend schnippel ich wieder Obstsalat für drei Tage zusammen. Möhren und Fenchel wollen auch noch gehobelt sein. Mjam, es gibt so viele leckere Salatkombinationen, es ist immer wieder ein Fest.

Den Rest des Tages lassen wir gemütlich ausklingen und starten morgen in die letzten Tage des Januars. Tun Sie es uns doch einfach gleich und lassen Sie es gaaaanz ruhig angehen.

 

Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen.
Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe.
Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.

Laotse

 

 

18 commentaires

  1. Mjam…nun grummelt der Magen aber ordentlich…schön sieht es bei euch aus, da möchte man doch gleich hinausstürmen und Schneemänner bauen (oder natürlich Schneefrauen, da will ich keine Minderheiten schaffen).

        1. Ja und Kräuter nicht zu vergessen. Aber ich mag Fisch einfach. Esse ihn zwar nicht so oft, aber wenn es frischen gibt, dann bin ich nicht zu bremsen😀

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