Selbstversorger

Isst man kein Fleisch, befindet man sich immer ein wenig in der Außenseiterposition. Mich stört das nicht, mittlerweile bin ich recht einfallsreich geworden, was meine Mittagsverpflegung angeht. Das Frühstück nehme ich grundsätzlich noch daheim ein, das hat vor allen Dingen mit der Zeit zu tun. Ich bin von fünf Mahlzeiten längst wieder bei dreien pro Tag angekommen und mag es gern, wenn zwischen den Mahlzeiten so viel Zeit liegt, dass sich ein richtiges Hungergefühl einstellen kann. Deshalb frühstücke ich morgens mit meinem Kind gemeinsam, trinke über den Vormittag bzw ganztägig viel Kräutertee und bin dann pünktlich zur Mittagszeit hungrig.

Tortilla Wraps

Nachdem ich letztens schon diesen wunderbar bunten Sattmacher Quinoasalat schlemmen konnte, heute übrigens in ähnlicher Variante mit Bulgur, habe ich endlich mal wieder Tortilla Wraps gekauft und vorhin bunt gewürfelt gefüllt und aufgerollt. Tortilla Wraps gibts mittlerweile überall zu kaufen. Ein paar Spritzer Wasser in eine etwas größere Pfanne, einen Teigfladen in die Pfanne und bei mittlerer Temperatur heiß werden lassen. Dann streiche ich den Fladen mit Frischkäse, irgendeinem Gemüseaufstrich oder Hummus ein. Heute habe ich letzteres gewählt, mnoah, ich liebe Hummus so. Belegen kann man nun mit allem, was die Küche hergibt. Ich hatte heute noch Feldsalat, Paprika, Gurke und Mais auf Lager, also alles ein bisschen zerkleinern und den Fladen damit belegen. Dann neigt sich das Procedere auch schon seinem Finale entgegen. Jetzt darf gerollt werden und schon kann man es sich theoretisch schmecken lassen. Ich habe die Tortillazigarren einfach in vier Stücke geteilt und in eine Box gepackt, so überstehen sie auch morgen den Transport zur Arbeit gut.

Ich bereite mir das Essen übrigens oft einen Tag vorher zu, damit startet der Morgen ein bisschen entspannter, was bekanntlich nicht schaden kann. Morgen packe ich dann bloß noch etwas Obst ein und die Mittagspause kann lecker werden.

Der oben beschriebene Nachteil ist genau genommen gar keiner. Da ich mir mein Essen meistens selbst zubereite, weiß ich auch immer ganz genau, was ich esse. Das kann kein Nachteil sein, sondern ein enormer Vorteil. Es ist also gar nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag, meine konstant gute Gesundheit gibt mir Recht.

 

Wenn der moderne Gebildete die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müßte, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Unermeßliche steigen.

Christian Morgenstern

 

 

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