Ich muss raus!

Die Sonne war heute ganztägig unser Gast, weshalb wir auch voller Freude zu einem laaaaangen Spaziergang aufgebrochen sind. Herrlich, das hat uns sehr gut getan.

Der vorletzte Morgen in diesem Jahr

Der Tag fing schon bezaubernd an. Ich liebe es, wenn der Morgen mir einen Sonnenaufgang schenkt, da möchte ich ihn direkt knutschen.

Durchblick

Weitblick

Vierseitenhof

Diffuse Berge

Da will ich wohnen

Wir sind der Stadt heute ein wenig aufs Dach gestiegen. Ich mag den damit einhergehenden Perspektivwechsel doch sehr sehr gern fühlen und betrachten.

Häkelspitze

Zwei Stunden sind wir mit Sonne im Gesicht durch die Weltgeschichte gelaufen, haben uns treiben lassen und der Lunge viel frische Luft geschenkt. Zuhause angekommen haben wir uns in unsere Schlumpiklamotten geworfen und uns danach bei einer Tasse Tee mit roten Wangen angestrahlt.

Nun darf das Jahr getrost ins Ziel laufen. Ich fand das Jahr richtig gut, auch wenn nicht alles wie geschmiert lief, aber hey, das ist bei mir sowieso noch nie der Fall gewesen. Die Hauptsache ist doch, ich war immer gesund (bis auf die Zipperleinchens, die ich nie mehr loswerde) und bin meistens erhobenen Hauptes durch das Jahr marschiert. Okay, der letzte Winter war definitiv zu lang und zu düster, ansonsten fand ich das Wetter aber immer gut und freue mich, dass ich beinahe bis zum letzten Tag des Jahres mit dem Fahrrad fahren konnte. In Sachen Arbeit ist das Jahr nur so an mir vorbeigerauscht. Es ist immer so viel zu tun, dass einfach keine Zeit zum Durchschnaufen bleibt. Daran wird sich wohl auch nie mehr etwas ändern, wenn ich bedenke, was uns im neuen Jahr alles erwartet. Allein, ich freue mich darauf. Ich freue mich auf alles, was auch kommen mag. Am meisten freue ich mich aber schon jetzt auf den Frühling und den Sommer, für mich die schönste Zeit im Jahr. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen und verlasse 2013 ziemlich tiefenentspannt.

 

Ein Jahr ist nichts

Ein Jahr ist nichts, wenn man’s verputzt,
ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt.
Ein Jahr ist nichts; wenn man’s verflacht;
ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht.
Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt;
in eigenem Sinn genossen und gestrebt.
Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot,
das uns im Innern nicht ein Neues bot.
Das Jahr war viel, in allem Leide reich,
das uns getroffen mit des Geistes Streich.
Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang:
nur nach dem Vollen mißt des Lebens Gang,
ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr.
Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.

Hanns Theodor Wilhelm Freiherr von Gumppenberg

 

 

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