Momente im Advent

Hui, ich bin schon voll im Urlaubsmodus angekommen keine 24 Stunden, nachdem ich den Stift im Büro ein letztes Mal für dieses Jahr an seinen angestammten Platz gelegt habe.

Gestern Nachmittag noch habe ich dem Drängen meines weihnachtselfengleichen Kindes nachgegeben und habe unseren Weihnachtsfriedrich inthronisiert. Tatkräftig geholfen haben mein Weihnachtself und Herr Bublé mit seiner Christmas-CD. Was ein Spaß und ratzfatz wechselte der Nachmittag in den Abend und wir saßen andächtig vor Friedrich und staunten.

Glückswichtel

Täglich trudelt jetzt unglaublich liebe Weihnachtspost ein. Briefe öffne ich sofort und quieke. Päckchen stelle ich unter Friedrichs Rock und schmachte sie wehmütig aus der Ferne an. Für manche Menschen mag Weihnachten keinen besonderen Stellenwert haben, mir zeigt es Jahr für Jahr, wie vielen Menschen da draußen ich etwas bedeute. Ich. Ja ich. Manchmal werde ich ganz demütig und weiß gar nicht, was ich sagen soll. So viele Herzschätze in der Welt verstreut, das fühlt sich schier unglaublich an.

Und immer wieder Licht...

Licht spielt hier schon immer eine gewichtige Rolle. In der dunklen Jahreszeit werden bereits am Frühstückstisch Kerzen angezündet und dieses Ritual findet bei allen weiteren Mahlzeiten über den Tag verteilt seine Fortsetzung. Mittlerweile haben sich einige Laternchen und Kerzenhalter angesammelt, manche waren Geschenke von Herzmenschen, andere Mitbringsel von irgendwoher und alle werden immer wieder in dieser Zeit aktiviert.

Herziger Erdapfel

Da ist so viel Liebe überall, spürbare Liebe, sie findet sich sogar in der Papiertüte zwischen einem geschätzten Kilo Kartoffeln. Mein Herz stößt sanft an das gefundene Herz und ich muss quieken. Mir geht es ganz schön gut, ich kann Ihnen sagen.

Immerhin auf den Zapfen Schnee

Mit dem Einbruch der Dunkelheit haben wir heute kurz vor dem Finale der Adventszeit noch den Weihnachtsmarkt in unserer Stadt besucht. Und trafen ganz schön viele Menschen, hui. Mein Weihnachtself hat sich nach dem Genuss einer ungarischen Spezialität in ein Vampirabwehrgeschütz auf zwei Beinen verwandelt und ich bilde mir ein, dessen Auswirkungen schleichen sich sogar durch das Schlüsselloch seiner Zimmertür. Haha.

Nachdem sich der Vampirjäger äh Weihnachtself heute zur Nachtruhe zurückgezogen hatte, habe ich mich mit einem Sack voller Geschenke, Papierrollen und Kram auch verschanzt. Routiniert habe ich Geschenk für Geschenk verpackt, verschnörkelt und beschriftet. Die meisten Päckchen habe ich unter Friedrichs Rock abgelegt, mein Weihnachtself wird morgen sicher platzen vor Neugier. Hurra!

Ist das Leben nicht schön? …!!
 

Liebst du das Leben?
Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben.

Benjamin Franklin

 

 

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