11.12.13

Ist das nicht ein witziges Datum heute? Mit fiel es erst beim Buchen auf und sorgte damit einen Moment lang für Staunen. Mir war nicht bewusst, dass wir in diesem Jahr so ein einmaliges Datum erreichen würden.

Trübe Tage sind wieder über uns gekommen. Der Montag nass von morgens bis abends. Der Dienstag auch nicht wesentlich gemütlicher. Das Bergfest immerhin trocken. Aber grau, immer nur grau. Der letzte Winter war schon so eine nicht enden wollende Tristesse. Ab morgen dürfen wir laut Wetterprognose endlich mal wieder die Sonne sehen und auch wenn ich die meiste Zeit des Tages im Büro verbringe, ich werde es genießen, hin und wieder aus dem Dachfenster direkt in den hoffentlich überwiegend blauen Himmel zu träumen.

Das Jahr nähert sich unaufhaltsam seinem Ende, eine nahestehende Kollegin ist seit letzter Woche krank und ich arbeite wie ein Teufel, um den Berg an Arbeit wenigstens ein bisschen zu minimieren. Zwischendurch kommen viele Menschen und füllen die mühsam weggearbeiteten Lücken auf meinem Schreibtisch nonchalant wieder auf. Aus diesem Grund fahre ich die Aufenthalte im Handkusshaus rapide herunter und arbeite in dieser Woche nur mehr einen halben Tag am Freitag dort.

Durch den Advent gleite ich in diesem Jahr so ziemlich entspannt. Geschenkestress? Ohne mich. All meine Herzmenschen bekommen eine kleine Aufmerksamkeit von mir. Backstress? Dürfen sich gern andere Menschen machen. Ich habe einmal vier Bleche Plätzchen gebacken, nur für den Eigenbedarf, davon wird nichts verschenkt.
Ich habe ein bisschen gelernt, Prioritäten zu setzen. An erster Stelle stehe ich, gleich danach kommt mein Kind und alle anderen kommen danach. Meine Arbeit nimmt mich voll in Beschlag und Zuhause will auch etliches erledigt sein. Ich kann mich nicht vierteilen und will das auch gar nicht.

Morgen nun also bricht schon wieder der zweite Teil der Arbeitswoche an, genauer gesagt tat er das eigentlich schon heute. Ich fischte heute schwarz auf weiß Gewissheit aus der Firmenpost. Nun gut, es ist also, wie es ist. Das tut mir gerade nicht mehr weh, ich habe mich ja berappelt und weiß um den Rückhalt. Und selbst wenn, es gibt immer einen Weg, irgendwie geht es immer weiter. Wenn ich etwas in meinem Leben gelernt habe, dann das.

Mich durchdringt die leise Hoffnung, dass Sie es sich jetzt in der staaden Zeit auch einfach nur gutgehen lassen, sich nicht zu viel zumuten und die nötige Ruhe finden. Ich wünsche es Ihnen von Herzen.

 

Das Geheimnis des außerordentlichen Menschen ist in den meisten Fällen nichts als Konsequenz.

Buddha

 

 

2 commentaires

  1. Danke für den Hinweis auf das Datum, das ist echt besonders – und komplett an mir vorbei gelaufen. Ich hoffe auch sehr auf die versprochene Sonne, gestern war keine Sicht, nur dichte, diesige Nebelsuppe – grausam! Liebe hoffentlich bald sonnige Grüße schickt Doris

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