Im Advent

Der Advent ist schon beinahe ein bisschen die schönste Zeit im Jahr. Lässt man die Dinge außen vor, die einen hin und wieder wanken lassen, geschehen doch so viele kleine und große wunderbare Momente, dass man von einem ‘Hach’ zum anderen stolpert.

Nikolaus im Büro

So sieht es am Nikolaustag auf dem Schreibtisch aus, wenn man in einem so fabelhaften Team wie meinem arbeitet. Sich angenommen und integriert fühlen, das ist für mich das allerfeinste Gefühl seit zwei Jahren.

Im Atrium des WTC Dresden

Zum Feierabend stand gestern noch etwas Besonderes auf dem Programm. Unser Chef lud ein, mit ihm in unsere Landeshauptstadt zu fahren. Dieser Einladung sind wir sehr sehr gern gefolgt, auch wenn Xaver in Hochstimmung aus Leibeskräften pustete. Ich stand vor der Frauenkirche, ehrfürchtig, genoss einen Schlehen-Glühwein und wurde noch ein stückweit mehr in den Kreis meiner Kollegen integriert. Xaver und der aufziehenden Dunkelheit sei Dank hat niemand die Perlen bemerkt, die mir aus den Augen rannen.

Xaver hatte Puderzucker im Gepäck

Eigentlich hätte ich heute mal so richtig ausschlafen können, lag ich doch erst um 1:30 Uhr am Morgen im Bett und mein Sohn übernachtet aushäusig. Aber nix da, Punkt 8.00 Uhr habe ich die Augen aufgeschlagen und habe Xavers Hinterlassenschaften bestaunt.

Mitbringsel aus Dresden

Mitgebracht habe ich mir von diesem kleinen aber feinen Ausflug übrigens nichts Geringeres als eine Sternschnuppe aus Holz, die hängt nun im Küchenfenster hängt und ich freue mich und muss immer an diesen Moment vor der Frauenkirche denken.

Milchschaumwesen

Füße hoch und innehalten

Den heutigen Tag genieße ich einfach nur. Es ist ganz still hier, eine Kerze flackert, draußen flöckelt ein wenig Schnee hernieder und mir geht es ganz schön gut. Im Herzen. Und in der Seele. Im Advent.

 

Advent

Der Frost haucht zarte Häkelspitzen
Perlmuttergrau ans Scheibenglas.
Da blühn bis an die Fensterritzen
Eisblumen, Sterne, Farn und Gras.

Kristalle schaukeln von den Bäumen,
Die letzen Vögel sind entflohn.
Leis fällt der Schnee … In unsern Träumen
Weihnachtet es seit gestern schon.

Mascha Kaléko

 

 

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