Das Leben plätschert

Die Zeit zwischen den außerordentlich wichtigen Tagesordnungspunkten, morgens die Augen zu öffnen und abends wieder zu schließen, gleicht einem Augenblick. Immerzu stehe ich auf, immerzu lege ich mich wieder ins Bett, ein Wochenende brettert durch, eine Woche ebenso. Mit einem eingebauten Feiertag ist eine Arbeitswoche dann übrigens noch flitzeflinker Geschichte. Und der Monat nähert sich seinem Finale und bringt den Advent mit und ich frage mich einmal mehr, wo dieses Jahr blieb.

Die dritte Arbeitswoche im Ausweichbüro ist vorbeigezogen und mittlerweile hat sich das wegen Renovierung leergeräumte Büro sehr verändert. Der Fußboden ist neu, die Wände frisch gestrichen, viele Strippen wurden neu verlegt und schlussendlich waren gestern noch fleißige Möbelaufbauer mitsamt der neuen Möbel angerückt, um dem Büro den letzten Schliff zu verpassen. Wir dürfen am Montag das neue, alte Büro wieder beziehen und uns einrichten. Ich freue mich sehr darauf.

Überhaupt ist alles so mopsig gerade, eine runde Sache, würde ich sagen. Am schönsten ist für mich das unausgesprochene und dennoch so extrem für mich spürbare positive Feedback meiner Kollegen. Ich bin niemand, der ständig hören mag, wie toll er ist. Mir liegen diese kleinen Vertrauensbeweise mehr, wenn ich spüre, ich bin ein Teil vom großen Ganzen und eine Sympathiewelle nach der nächsten schwappt wohlig warm über mich. Wenn am Freitag aus dem Büro der Lieblingskollegin einige liebe Mails eintrudeln, looft mir echt dit Herz über.

Am besten umschreibe ich meinen aktuellen Zustand mit einem einzigen Wort: ZuFRIEDENheit
Nichts ist perfekt. Nö. Momentan gibt es an einer gewissen Front wieder leichtes Donnergrollen zu vermelden. Allein, mich regt das nicht mehr auf, auch, weil ich darauf vertrauen kann, dass mir geholfen wird. Ja, ich habe es endlich kapiert, vertraue einfach, dann erfährst du Hilfe. Betrachte ich mein Leben rückwärts, war das immer der Fall.

Und morgen…. eröffne ich die Adventsbackstube im Hause Sterntau. Wie geil ist das denn bitte? Ich habe mich spontan dazu entschlossen, so viele freie Tage kommen nicht mehr, außerdem habe ich ein paar neue Rezepte entdeckt, die ich uuunbedingt testen will. Tja und bei diesem Dauer-Misanthropen-Himmel muss ich was Schönes machen. Ja. Punkt.

Am Montag gibts einen Termin, auf den mein Kind seltsamerweise hinhibbelt. Ich freue mich auf den Samstag, dann werden wir den ersten Weihnachtsmarkt des Jahres besuchen. Au ja, ich muss vorsichtshalber schon jetzt quieken.

Und Sie so?
 

Zufriedenheit ist der Stein der Weisen.
Zufriedenheit wandelt in Gold, was immer sie berührt.

Benjamin Franklin

 

 

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