Bibber

Gestern noch zeigte sich der November so dermaßen entzückend, ich war so >-< kurz davor, ihn ein bisschen zu mögen. So viel Sonnenschein über den Tag verteilt, da entstand auch das "Wort&Bild"-Motiv, das ich Ihnen gestern zeigte.

Büroausblick am Morgen

In dieser Zeit werden keine Fenster mehr verhüllt, wenn die Sonne rauskommt, ich genieße ungefiltert Wärme und Licht.

Feierabend-Ausblick

Ich glaube, der November hat meine wachsende Sympathie gespürt und bämm!, so einen typisch gruseligen Novembertag direkt nachgeschickt. Igitt! Zwar hatte ich mich warm eingemummelt, als ich das Haus heute Morgen verließ, ich kam trotzdem durchgebibbert im Handkusshaus an. Aber hey, dort wars schon mopsig warm, auch weil ich nach zwei Wochen endlich meine Lieblingskollegin wiedersehen und -herzen konnte. Und schon war mir wieder warm, vor allem ums Herz. Dass mich beim Einkaufen im Kühltruhenbereich des Supermarktes die nächste Fröstelwelle überrannte, ignoriere ich geflissentlich. An dieser Location friere ich mir in jedem Winter den Allerwertesten ab, während ich im Sommer am liebsten meine Zelte dort aufschlagen würde. Merkwürdig.

Ja, ein bisschen merkwürdig war dieser Mittwoch, das stimmt. Auf meinem Weg am Morgen streifte mein Blick für einen Moment den einer älteren Damen und die darin wohnende Traurigkeit traf mich mitten ins Herz. Später ärgerte ich mich ein klein wenig über die immer gleiche Argumentation zu einem Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Ermüdend. Und vorerst nicht zu ändern. Der lokale Stromanbieter, den ich mit dem 31.Dezember 2012 verlassen habe, möchte mich gern als Kundin zurückgewinnen. Nice, but impossible.

Ich brauche heute nichts mehr, außer dicke warme Socken, ne Golden Milk und ein Album, das am 19. März 1990 erschien. Lieblingsband, klar.

 

Mancher wirft seinen schlechten Argumenten noch ein Stück seiner Persönlichkeit hinten nach, wie als ob jene dadurch richtiger ihre Bahn laufen würden und sich in gerade und gute Argumente verwandeln ließen; ganz wie die Kegelschieber auch nach dem Wurfe noch mit Gebärden und Schwenkungen der Kugel die Richtung zu geben suchen.

Friedrich Nietzsche

 

 

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