Stellungnahme

passiflora
 
Man kann nicht sagen, dass ich gebannt die Entwicklungen in dem Land in dem ich lebe mitverfolge. Ich schaue bewusst kein Fernsehen mehr und lese nur sporadisch Zeitung. Warum? Weil ich mir ein eigenes Bild machen möchte.

Dieses Land gehört nicht mir. Ich wurde zufällig hier geboren, habe aber keinen Anspruch darauf, es nur mit bestimmten Menschen zu teilen.
Die Menschen, die in dieses Land strömen nehmen schlussendlich keinen Einfluss darauf, was bei mir als gewöhnlichen Steuerzahler ankommt. Ich las in diesen Tagen einen Satz, der es gut auf den Punkt bringt: Du als Mensch bist dem Staat egal. Das habe ich besonders in den harten Zeiten gemerkt, auch in Zeiten, als es noch keine Bankenkrisen gab. Ergo: Niemand nimmt mir etwas weg, schon gar kein Flüchtling.
Ich möchte nicht in einer Massenunterkunft hausen müssen, ich möchte auch nicht auf der Flucht sein. Ich bin froh und dankbar, dass ich und all meine Lieben bislang immer in Frieden leben durften. Jetzt allerdings wabern in unserem Land Tendenzen, die an eine sehr unschöne Zeit früher erinnern lassen.

Ich stelle mich auf die Seite derer, die alles verloren haben, die sich in Angst und Panik auf eine waghalsige Flucht begeben haben, auch weil in ihrem Land mit Waffen gekämpft wird, die in Deutschland hergestellt werden. Und ich schäme mich für die Mitmenschen, die aus einfach gestricktem Sozialneid heraus vergessen haben, dass vielleicht auch in ihrem näheren Umfeld schon Menschen auf der Flucht waren.

Wir sind alle Menschen.
Das will ich niemals vergessen.
 

Le monde est plein de merveilles

Altstadtfest, Obermarkt, Görlitz
 
quand on le voit avec les yeux des enfants.
 

Là vous verrez le chemin

vortex
 
qui mène directement dans mon cœur.
 

Parfois il aide à voir dans une direction différente

Elftausendjungfern-Gässli, Basel
 
Ensuite la recherche arrête après le silence.