Das Wetter hier bei uns ist täglich besser, als es die Wettermenschen vorhersagen. Und das ist gut so. Jeden Tag trocken zur Arbeit radeln, ich liebe das.

Imposant mit Federtier

Der Himmel ist momentan ein Träumchen für so eine Himmelsanbeterin wie mich. Jeden Tag gibt es irgendwas zu bestaunen… Hier zu sehen ein wunderschöner Traumhimmel, in den sich ein Flattermann gemogelt hat.

Der einzige Nachteil ist der Pollenflug. Nachdem sich die Natur hier bis weit in den April hinein in einer Art Dornröschenschlaf befand, ist sie nun binnen weniger Tage schier explodiert und das sorgt für ganz viel Hatschi, Triefnase und Augenjuckerei bei mir. Nicht schön, aber nach drei Hypersensibilisierungswintern schon weit besser als zuvor.

Ich befinde mich übrigens auch in einer Premierenwoche. Nachdem ich gestern die ersten Mispeln des Jahres gefuttert habe, folgte heute der erste Spargel. Oh. Ganz schön schmackofatzig all das, mjam.

So gehe ich gemütlich ins Wochenende, ziemlich erledigt aber glücklich.

Und Sie so?
Alles gut?
 

Lieben

I.
Und wie mag die Liebe dir kommen sein?
Kam sie wie ein Sonnen-, ein Blütenschein,
kam sie wie ein Beten? – Erzähle:

Ein Glück löste leuchtend aus Himmeln sich los
und hing mit gefalteten Schwingen groß
an meiner blühenden Seele….

II.
Das war der Tag der weißen Chrysanthemen, –
mir bangte fast vor seiner schweren Pracht…
Und dann, dann kamst du mir die Seele nehmen
tief in der Nacht.

Mir war so bang, und du kamst lieb und leise, –
ich hatte grad im Traum an dich gedacht.
Du kamst, und leis wie eine Märchenweise
erklang die Nacht….

Rainer Maria Rilke

 

 

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