Ein ziemlich eigenartiger Tag neigt sich seinem Ende zu. Und ich bin gar nicht böse drum.

Begonnen hat alles mit strömendem Regen, durch den ich morgens gelaufen bin. Zum Glück gibt es große Schirme und Musik im Ohr, das macht das Plitschplatsch um Längen erträglicher.
Und hey, am Vormittag war plötzlich die Sonne wieder da und brachte Wärme mit, obwohl uns die Wettermenschen Dauerregen prognostiziert hatten.

Im Büro war eigentlich alles ziemlich normal wie immer, bis um kurz nach 11 Uhr ein ohrenbetörendes Gepfeife quasi aus dem Nichts kam. Feueralarm. So kamen wir zu einem spontanen Frischluftschnapper, denn wir mussten das Gebäude verlassen, worüber ich auch nicht böse war, dieser Brandmelder tönt grauenhaft. Kaum waren wir unten angekommen, kam auch schon die Feuerwehr angebraust. Die sind ganz schön schnell vor Ort, beruhigend. Glücklicherweise handelte es sich um einen Fehlalarm, den ein Hausmeister ausgelöst hatte. Auch sehr beruhigend, mein Arbeitsort hat etliche Menschen in seinem Bauch.

Zum Feierabend hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, mir mit einem Großteil der Einwohner meiner Stadt den Wagen im Supermarkt des Vertrauens vollzuladen. Uäh, ich habe dort pausenlos Mr. Spock angefleht, mich doch bitte bitte wegzubeamen. Erhören wollte er mich nicht, pöh!

Und dann gibt es so Menschen … Ach ne, das spare ich mir jetzt, da stehe ich drüber.
Stattdessen klinke ich mich mal ne Runde aus und lasse mein kleines Seelchen baumeln.
 

Man muß die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.

Theodor Fontane

 

 

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