Seit der Umstellung auf die Sommerzeit am letzten Wochenende werde ich in jeder Nacht um 3 Uhr wach. Und dann liege ich wach und denke an allen möglichen Kokolores und wenn ich dann wieder einschlafe und der Wecker schließlich bimmselt, bin ich wie tot. Eeeyyy, geh bloß weg, ich will mir das gar nicht erst angewöhnen. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich das bei einer früheren Zeitumstellung auch schon mal hatte. Ne eigenartige Marotte.

Ab morgen wird das Wetter wieder schlechter. Sagen die Meteorologen. Also nochmal schnell den Morgenhimmel festhalten…

Märzmorgen

Ich habe von dem Wetter heute ansonsten nicht viel mitbekommen, weil ich ganztägig ein weiteres Mal an diversen Listen festklebte. Uah, dazu die Müdigkeit wegen o.g. Nachtwache, eine unglaubliche Mischung. Nach der Arbeit war ich so mutig, ohne Zettel einkaufen zu gehen. Früher war das für mich normal, heute klappt das meistens nicht mehr, weil ich allerlei vergesse. Ich denke, es hat ganz gut funktioniert und erinnerte so ein bisschen an frühere Freiheiten.

Gerade tauchen einige Hiobsbotschaften in meinem Leben auf, die mich nur peripher betreffen, aber so ein bisschen komme man schon ins Grübeln. Und immer ist da der Gedanke, auf die Bremse zu treten. Mein Leben rauscht nur so an mir vorbei. Eine Woche vergeht wie ein Wimpernschlag und mir steht der Sinn nach Entschleunigung. Nur wie???
Demnächst kommen ein paar Tage Urlaub, die ich auch bitter nötig habe. Noch sechs Tage arbeiten, dann zehn Tage frei. VORfreude.
 

Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren.

Charlotte Brontë

 

 

About these ads