was mir an einem Montag wie diesem passieren konnte – der Himmel. Dazu später mehr.

Ich habe komisch geschlafen, der gestrige Tatort war richtig unangenehm. Ich lese ja gern hin und wieder einen deftigen Thriller, anschauen kann ich sowas gar nicht, weil mir meine Phantasie ganz fürchterliche Bilder zaubert. Huah.

Glücklicherweise kam ich heute immer trockenen Fußes durch den Tag. Trocken von oben, der Boden ist hier ziemlich nass und matschig. Während der Arbeitszeit hat es teilweise wild geschneit, liegengeblieben ist wieder gar nichts. So macht das keine Freude. Ich hätte nichts gegen eine Ladung Schnee, die auch mal für länger bleibt und nicht gleich wieder im Erdboden versinkt.
Wenigstens hat sich heute endlich die Sonne gezeigt und ich hatte zu allem Glück auch noch die Gelegenheit, sie festzuhalten…

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Und weil ich mich so gefreut habe, dass sie sich endlich mal wieder gezeigt habe, wurde ich direkt übermütig und habe den Bildern ein bisschen Drama verpasst. Das musste einfach sein.

Und von genau diesen Momenten werde ich auch morgen zehren.
 

Das Meer ist salzig wie die Träne, die Träne ist salzig wie das Meer. Das Meer und die Träne sind durch die Einsamkeit verwandt. Das Meer hat sie schon, die Träne sucht sie.

Karl Ferdinand Gutzkow