Mögen Sie dieses Wetter? Gestern war es ja noch sehr annehmbar – zu Sonnenschein sage ich niemals Nein. Aber heute? Es gab Schnee über Nacht, der bereits morgens laut plitschend und platschend taute. Im Laufe des Vormittags kam dann Regen dazu, was für ein Jammer.

Mein Kind meinte vorhin, ich müsse Ihnen unbedingt etwas zeigen.
Et voila!

Mein kleines Notizzettel-Tattoo

Wenn es im Büro mal schnell gehen muss und Kleinigkeiten wie diese vier Zahlen notiert sein wollen, bekritzel ich in gewohnter Manier meine Hände. Das mache ich schon ewig so, angewöhnt, weil ja gern mal kein Zettel zur Hand ist, wenn man mal einen braucht.

Und zum Schluss darf ich vermelden: Ich bin wieder ganz richtig im Kopf.
Wie Sie vielleicht gestern gelesen haben, war ich am Morgen etwas durch den Wind. Heute habe ich das Malheur wieder gerade gerückt. Meine Karte ist wieder entsperrt und siehe da, auch der PIN-Code fließt wieder problemlos aus meinen Fingern. Ich muss meine Hausbank loben. Ich mag es, dass man mich dort kennt, dass wir ohne Hemmungen miteinander reden und Spaß haben können. Da wird so ein kleiner Fehltritt mal eben weggekichert, sehr fein.
 

Wenn es nur einmal so ganz still wäre.
Wenn das Zufällige und Ungefähre
verstummte und das nachbarliche Lachen,
wenn das Geräusch, das meine Sinne machen,
mich nicht so sehr verhinderte am Wachen …
Dann könnte ich in einem tausendfachen
Gedanken bis an deinen Rand dich denken
und dich besitzen (nur ein Lächeln lang),
um dich an alles Leben zu verschenken
wie einen Dank.

Rainer Maria Rilke