Da haben wir aber nicht schlecht gestaunt heute Morgen, draußen wurde über Nacht alles ein klein wenig gezuckert. Mein Kind wollte extra eher geweckt werden, wurde aber gar nicht richtig wach, ihn plagt schon wieder eine Erkältung.

Auf dem Weg zur Arbeit war es ordentlich glatt, vor unserem Haus so, dass ich wie auf Eiern gelaufen bin. Dennoch, der Schnee und die angenehme Luft waren einfach wunderbar an diesem Morgen, ich habe Ihnen sogar Bilder mitgebracht…

Damit Sie sehen, was ich heute gesehen habe.
Natürlich war der Schnee bis Mittag wieder verschwunden. Gefreut habe ich mich dennoch sehr darüber.

Als ich im Büro ankam, gab es noch mehr Grund zur Freude. Mein Schreibtisch sah so aus:

Boah, Kollegen! Ich glaube, der Dezember wird im Büro ein Mastmonat. Ich bin heute schon irgendwie nach Hause gerollt, nachdem eine Kollegin selbstgebackenen Stollen und Liegnitzer Bombe spendiert hatte. Lecker!

Und dann wartete Zuhause die nächste Überraschung. Post aus der Hauptstadt, Buchpost, quiek! Mit Büchern kann man mich bekanntlich immer in absolutes Entzücken versetzen. Danke!

Ich bin heute einerseits völlig fix und fertig, weil ich soviel zu tun hatte. Andererseits strahle ich wie ein Honigkuchenpferd, weil es wunderbar ist, Menschen eine Freude zu machen und selbst überrascht zu werden. Und dann auch noch der Schnee. Hachmach.
 

Der erste Schnee

Der weiße Schnee beflügelt mein Gehirn.
Die Tannen auch erscheinen schön besternt.
So seien nun die Sonnen und die dürrn
Oktoberzweige aus dem Blick entfernt.

Wenn dieses Glück uns auch nicht wärmer macht,
Und wenn vielleicht der Nebel trunken trieft,
Wir haben – selig! – eine weiße Nacht.
O denkt, wie lang ihr nicht im Hellen schlieft …

Alfred Henschke