Nein, mit meinem Hasenkind muss ich nicht über Pausenbrote diskutieren. Nachdem er mit Beginn seiner Schullaufbahn im letzten September für kurze Zeit jeden Tag auch ein Scheibchen Brot in seiner Dinodose hatte, diese meistens jedoch unangetastet wieder mit nach Hause brachte, haben wir uns anderweitig geeinigt. Da er morgens zu Hause sowieso eine Scheibe Vollkornbrot frühstückt, darf er beim 2. Frühstück in der Schule bloß Obst essen. Demzufolge befinden sich seit Monaten in der Dinodose täglich ein Apfel, ein paar Physalis (mag er gern) und ne Handvoll Trauben. Das klappt wie geschmiert und die Dose ist nachmittags leergefuttert.
Schon einmal musste des Hasenkindes Lehrerin deswegen einen Spruch ablassen. ‘warum er nur Obst mitbrächte und kein Brot’ wollte sie vor Wochen schon wissen. Ja nun, eigentlich geht sie das überhaupt nichts an… Aber es soll Kinder geben, die nach einem Frühstück am Morgen nicht mehr brauchen, um die Zeit bis zum Mittag zu überbrücken, zumal wir am Wochenende auch nicht mehrfach belegte Brote im Laufe des Vormittags verdrücken.
Heute nun fühlte sie sich wieder bemüßigt. Morgen ist Wandertag und sie musste dem Hasenkind antragen, doch wenigstens da eine Scheibe Brot mitzubringen. Was hat die Frau für Probleme? Dass diverse Mitschüler sich täglich ausschließlich von Milchschnitten ernähren, scheint der Frau kein sonderliches Interesse abzuverlangen.
So langsam nervt mich diese Frau. Immer ist irgendwas ![]()





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