Dieser Dienstag ist toll. Er begann schon gut, denn Familie Ewiglaut war heute morgen nicht bereits um 6 Uhr wie gewohnt zu hören, was allerdings auch dem Umstand zu verdanken sein kann, dass ich mir die Bettdecke über die Ohren gezogen habe.
Irgendwann spürte ich im Schlaf, dass mich wer beobachtet, haha. Raten Sie mal, wer da wohl vor meinem Bett stand? Richtig, Herr Zwerg. Mitgebracht hat er seine liebste Hörspiel-CD “Herr Röslein”.

Wir lieben es beide, wenn wir morgens Zeit haben, ins Bett gekuschelt Geschichten zu lauschen. Und “Herr Röslein” ist eine gar wunderbare Geschichte für Kinder und Erwachsene wie Frau Sterntau. Und obgleich ich Hörbücher eigentlich überhaupt nicht mag, dieses Hörspiel trifft genau meinen Nerv. Zu uns fand diese CD nur, weil in Sterntau-Au ein Buchladen seine Pforten für immer schloss und diverse Dinge zu einem Spottpreis verkauft wurden. “Herr Röslein” lag da so ziemlich einsam im Regal herum und Frau Sterntau hatte ein Einsehen. Niemand sollte einsam sein. Seither lauschen wir regelmäßig dieser wunderbar schwurbelig, fantastischen Geschichte und während sich Herr Zwerg an manchen Stellen schier kaputtlacht, fröne ich den tollen Sprecherstimmen. Kennen Sie z.B. Jürgen Thormann? Auf Anhieb sicher nicht, schauen Sie mal hier und hören Sie zu, dann kennen Sie ihn sofort. Dieser Mann hat eine tolle Stimme. Ich liebe Menschen mit schönen Stimmen abgöttisch. Herr Thormann ist Herr Röslein und das macht er gar wunderbar.
Nach einem vorzüglich langsamen Frühstück widmete sich Herr Zwerg einem weiteren Bauwerk aus Lego – momentan sprüht er nur so vor Ideen, baut mehrmals täglich etwas Neues, uiuiui – während ich den Bügelkorb zur völligen Entleerung nötigte.
Zwischendrin klingelt Frau Gelbblau und bringt ein Päckchen aus dem Norden ins Haus Sterntau. Ooooh, was für eine Überraschung ♥

Danke, du Liebe! Ich freue mich so so so. Und dreimal darfst du raten, wer die Karte sofort adoptiert hat. Und, erwähnte ich schon, wie toll die Menschen aus Kleinbloggersdorf sind? Ich wiederhole mich gern.
Und für alle Winterhasser habe ich noch ein kleines Extraschmankerl – heute morgen zeigte das Thermometer hier -13°C. Schön, nicht wahr? ![]()
Menschen sind Menschen durch ihre Mitmenschen.
::Aus Afrika::
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Wissen Sie, was im Winter auch so eine wunderbare Angelegenheit ist? Man kann überall Spuren hinterlassen und kann fortwährend die Spuren anderer betrachten. Menschen und Tiere hinterlassen im Schnee überall und pausenlos Spuren. Kleine Schuhe tapsen neben großen her, der Hund neben seinem Herrchen und manchmal auch ein Vögelchen auf der Suche nach Futter.

Und letztens erst bekam ich besonders herzliche Grüße übermittelt. Ist das nicht spannend?
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Es ist wieder knackig kalt in Sterntau-Au. Aber wir waren heute ganz mutig mit unseren Näschen an der frischen Luft. Dick eingemummelt sind wir ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Als wir nach Hause kamen, haben wir heiße Schokolade genossen. Oh, die hat so viel besser geschmeckt, als sonst, ich schwöre.
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Herr Zwerg plagt sich schon wieder mit Wachstumsschmerzen herum. Seufz. Er scheint also wieder in die Länge zu schießen. Schon wieder? Ich bin wirklich gespannt, wo der kleine/große Mann noch hinwill, er ist doch erst acht Jahre alt.
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Psst, ich genieße unsere Ferien. Mich kann momentan nicht einmal Familie Ewiglaut, die unter uns von früh bis spät herumlärmen, auf die Palme bringen. Nene, ich bin ganz entspannt im Hier und Jetzt.
Steige hinab in deinen inneren Menschen und sieh, ob du dort Spuren einer Seele findest!
::Thomas Carlyle::
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Bei den Fanta5 lief mir ein sympathisches Stöckchen über den Weg, bei dem ich mich gern beteilige, geht es doch um Bücher.
Aufgeführt sind die 100 (angeblich) beliebtesten Bücher. Alle Bücher, die ich irgendwann ein- oder mehrmals gelesen habe, sind fett markiert. Erweitern möchte ich mit kursiver Markierung um jene Bücher, die ich gern noch lesen möchte.
1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood
Was sagt das denn jetzt über mich aus?
Wer mag, kann gern mitmachen.
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Um genau 8 Uhr 19 Minuten und 23 Sekunden befand sich an diesem Freitag dem 05. Februar des Jahres 2010 eine gewisse Frau Sterntau auf gleicher Höhe mit einem dieser typischen Bürgerhäuser – vis-à-vis steht das “Klugscheißer-Aquarium” auf dem Stadtring – als sich ein Kleintransporter eines Gas-Wasser-Scheibenkleister-Installateurs nähert. Frau Sterntau ist mit dem matschigen Geläuf beschäftigt und bemerkt das flotte Tempo eben jenes Transporters nicht. Der Fahrer muss Frau Sterntau gesehen haben, denn nirgendwo auf dieser kleinen Straße befindet sich zu diesem Zeitpunkt ein weiteres Fahrzeug bzw. andere Menschen. Nachdem der Kleintransporter Frau Sterntau passiert hatte, stand diese erschrocken und wütend zugleich fassungslos und pitschnass am Straßenrand. Da Frau Sterntau eine Dame mit Manieren ist und niemals auf der Straße herumfluchen würde, hat sie dem Fahrer gedanklich eine geklatscht.
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Um 8 Uhr 42 Minuten und 27 Sekunden nimmt Frau Sterntau im Gang des Landratsamtes Platz und beobachtet die Heerscharen vorbeiziehender Menschen. Ein Aktenschrank wird angeliefert. Auf einem Skateboard für Möbel wird er in östlicher Richtung durch den Gang geschoben, um am anderen Ende erstmal auf verschlossene Türen zu treffen. Es gibt freundliche und sehr unfreundliche Menschen in diesem Amt. Die meisten der Vorbeiziehenden grüßen freundlich, manchen will das an diesem Morgen gar nicht gelingen.
Um 10 Uhr 2 Minuten und 37 Sekunden sitzt Frau Sterntau im Bus, den sie sich heute zur Feier des Tages und ob der akuten Müdigkeit gönnt, als plötzlich aus dem Nichts ein silberfarbenes Auto dem Bus in südlicher Richtung die Vorfahrt nehmen möchte. Der Busfahrer bremst abrupt und Frau Sterntaus Herz hüpft eine Etage tiefer. Das Auto entkommt einem Zusammenstoß und seine Insassen erholen sich bestimmt noch morgen von dem Schrecken.
Keine 5 Minuten später, nämlich um 10 Uhr 6 Minuten und 18 Minuten zeigt eine junge Dame suizidales Verhalten und möchte bei Rot eine Fußgängerampel überqueren, als just im gleichen Augenblick Frau Sterntaus Bus anfährt. Wieder bremst der Bus abrupt, Frau Sterntaus Herz ist mittlerweile in den Schuhen angekommen. Die junge Dame zieht sich schuldbewusst auf den Gehsteig zurück.
Die Uhr zeigt 10 Uhr 27 Minuten und 49 Minuten als Frau Sterntau zu Hause ankommt und beschließt, sie wird heute unter keinen Umständen mehr das Haus verlassen.
Im Prinzip bin ich ja nicht abergläubisch, aber wenn wir heute Freitag den 13. hätten, käme ich doch lieber ein andermal wieder.
::Alexander Sergejewitsch Puschkin::
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als man zweitens denkt.
Es ist Freitag und nach einer weiteren schlaflosen Nacht und einem nervenaufreibenden Morgen habe ich mir die dringlichsten Probleme vom Hals geschafft. Gut, ich werde es wohl niemals schaffen, völlig problemlos zu sein, wäre wohl auch langweilig. Aber das, was mir den Schlaf raubte und die letzten Energien abzapfte, ist jetzt vom Tisch. Ich befürchte, der plumpsende Stein, der von meinem Herzen fiel, war bundesweit zu hören.
Aber, so ein bisschen der Reihe nach…
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habe jede Menge Sorgen am Hals.
Nein, ich werde diese hier nicht ausbreiten, sondern mit mir selbst austragen.
Ich brauche eine Pause.
Irgendwann komme ich wieder, wenn sich der Staub gelegt und hoffentlich wieder Stille eingekehrt ist.
Ich habe nicht soviel Kraft und mein Kopf ist momentan zu voll, als dass ich hier und anderswo dem frohen Leben frönen könnte.
Vielleicht haben Sie Verständnis, vielleicht auch nicht.
Auf bald.
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Wegen Krankheit und diversem Stress so vorerst geschlossen!








