Sehr.
Sehrsehr.
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Wir nehmen gern mal morgens, wenn wir uns auf den Weg zur Schule machen, den Müll mit nach draußen.
Heute wollte Herr Zwerg den Gelbe-Tonne-Müll tragen, weil ich mit Papier- und Biomüll schon zu tun hatte. Ich entsorge meinen Müll in die entsprechenden Tonnen, öffne Herrn Zwerg die Gelbe Tonne und was macht er? Wirft meinen Regenschirm statt den Müllbeutel in hohem Bogen in die Tonne. Die Tonne war frisch entleert, mehr muss ich nicht sagen.
Aaaaaargh, nee oder????
In diesem Moment nimmt man alles in Zeitlupe wahr. Ich wollte noch rufen, das habe ich auch, aber der Schirm war in der Tonne. Obwohl mir nach einem gepflegten Kreischanfall zumute war, als ich den Siff unten in der Tonne sah – da muss ja ne Lösung her, schließlich ist dieser Schirm erst ein paar Wochen alt. Ich gebe zu, ich mutiere dann zu einem kleinen McGyver und zack, schon kam mir DER Gedanke, wie ich meinen Schirm wieder aus der Tonne bekomme.
Ich bin nach oben geflitzt und habe meinen Stockschirm geholt und mit dessen Griff den Schirm rausgeangelt. Hat prima geklappt und nach einer kleinen Reinigung ist der Schirm aus dem Siff gerettet.
Aber ich schwöre ihnen, sowas brauche ich nicht täglich. Ich befürchte, ich bin um etliche Jahre gealtert in dem Moment.
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Ich freue mich heute.
Unumwunden und frisch, frei und fröhlich.
Ich habe Grund zur Freude, weil …
… Herr Zwerg mir heute zum ersten Mal nach beinahe 2,5 Jahren Schule sagte, dass ihm Schule Spaß macht, dass er gern hingeht. Das ist die Nachricht des Jahres!
… ich nach zwei Tagen stricken schon ein vorzeigbares Fußkleidstadium erschaffen habe.
Schauen Sie selbst: 
Ich komme richtig gut klar und gut voran und bin ganz stolz auf mich.
… ich heute tolle Post bekommen habe.
Zum einen eine Megakarte aus der Schweiz von Maman: 
Außerdem eine Karte aus der „Anderswelt“: 
Klasse, oder? Ich liebe handgeschriebene Post von lieben Menschen.
… ich morgen in meine Lieblingsstadt fahre und meine Vorfahren besuche und winterfest verpacke. Fein, das wird toll, vor allem, weil es morgen nicht mehr regnen soll.
Mein Tag war toll.
Ihrer auch?
Falls nicht, Kopf hoch, morgen haben schon haben Sie eine neue Chance.
Mit Kummer kann man allein fertig werden, aber um sich aus vollem Herzen freuen zu können, muss man die Freude teilen.
::Mark Twain::
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Das Wetter, das novemberliche, hat sich nicht um ein µ verbessert. Nein, es ist noch immer kalt, nass, grau und ungemütlich³.
Schön, auch gut, dann eben nicht, tzpft!
Meine Schulwegbegleiterin und ich haben uns für ein besonderes Rendezvous zusammengefunden. Ich möchte schon ewig Socken stricken lernen. Es ist ja nicht so, dass ich gar nicht stricken könnte – nein, zwei rechts, zwei links (eine fallen lassen, haha) beherrsche ich gut. Ich kann Maschen aufnehmen, bringe auch hervorglänzende Ränder hin. Ich stricke gleichmäßig und in annehmbaren Tempo. Ich besitze auch ein ganz famoses Strickbuch, in dem sich eine tolle Anleitung befindet. Nur, ich verstehe sie nicht. Ich verstehe sie weder ein bisschen, noch ein wenig – ich verstehe nur Bahnhof. Ich brauche unbedingt einen geduldigen Erklärbären.
Diesen bedauernswerten Umstand einmal den richtigen Leuten erzählt, schon hat Frau Sterntau ein Sockenklöppel-Tete-a-tete. Und so fand ich mich heute mit einem Päckchen Wolle, einem Nadelspiel und frohen Mutes ein, wurde überschwänglich von Herrn Socke begrüßt, während ich mich mit Streicheleinheiten und einer Handvoll Leckerli revanchierte.
Ich glaube, ich habe mich gut angestellt. Zwar war nach dem Aufnehmen der Maschen erstmal ganz viel „Hä?“ und „Huh?“ in meinem Kopf, denn fünf Stricknadeln auf einmal sind verdammt verwirrend für einen Grobmotoriker wie mich. Aber dann fand ich mich rein, wurde lockerer und wir strickten, was das Zeug hielt. Nebenher führten wir nette Gespräche über dies und das und als ich irgendwann beiläufig nach der Uhrzeit fragte, waren tatsächlich mal eben drei Stunden ins Land gezogen. Hui.
Meine Hausaufgabe bis morgen sind insgesamt 40 Reihen. Das schaffe ich doch locker, oder?
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Aus der wunderbaren Astronautenbar bekam ich ein Stöckchen an den Kopf geworfen…
Da simma dabei, das ist prihima…
Die Regeln: Bei der Google-Suche einfach “[Dein Name] braucht” (immer mit Anführungszeichen) eingeben und die ersten 10 Treffer abschreiben – gerne gesehen sind hierzu kleine Anmerkungen, die jedoch nicht unbedingt sein müssen.
(Ich habe mir das Ganze lediglich dahingehend abgewandelt, dass ich mit meinem Echtnamen gesucht habe, hier aber natürlich inkognito schreibe.)
Los geht’s!
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Oh. Ooooh. Heute morgen mussten Frau Sterntau und Herr Zwerg ihre Tapferkeit unter Beweis stellen und unter großem Widerwillen das Haus verlassen. Das gelang nur, indem beide Mantras murmelnd durch den überaus ungemütlichen Tagesanbruch liefen. Es braucht verdammt viel Motivation, diesem Wetter etwas Positives abzugewinnen. Manchmal genügt aber auch das Wissen um einen frisch aufgesetzten und heiß dampfenden Milchkaffee, der einen beim Heimkommen erwartet.
Ich kann Ihnen sagen, ich war sehr durchgefroren, als ich zu Hause ankam. Der einsetzende Dauerregen, der sich am Vormittag zu diesem ungemütlichen Montag gesellte, konnte die Stimmung auch nicht gerade heben. Und dennoch, ich musste kurz nach dem Mittag wieder raus, ein paar Erledigungen im Stadtkern und dann Herrn Zwerg von der Schule abholen. Der kleine Mann ließ sich nur motivieren, indem ich ihn mit farbenfrohen Schilderungen an das Kaleidoskop erinnerte. Und kaum zu Hause angekommen, riskierte er einen langen Blick und war versöhnt. Ha. Die Traumzaubererschaffungsmaschine macht trübstürmischkalte Novembertage erträglich ♥
Und morgen zeigt mir mein persönlicher Erklärbär endlich, wie man Socken strickt. Hurra, ich freue mich sehr. Zumal uns dabei ein dicker, roter, großer Kater namens „Socke“ Gesellschaft leistet. Ich liebe liebe liebe Katzen und freue mich auf den dicken Brummer.
Glück ist keine Sache für sich – es ist lediglich ein Gegensatz zu dem, was unerfreulich ist. Das ist der ganze Trick.
::Mark Twain::
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Premiere! Heute war hier seit gefühlten Ewigkeiten einfach nur sofakartoffeln angesagt. Ich habe keinen Fuß vor die Tür gesetzt. Ich habe mich angesichts meines kränkelnden Rückens und des überaus unangenehm anmutenden Wetter dazu entschlossen, daheim zu bleiben. Herr Zwerg fuhr auf eine Vesper zu seinen Großeltern und ich habe nichts getan, außer meinen Rücken zu schonen, mit Wärme zu versorgen und mich ein wenig zu bremsen. Der Vormittag stand im Zeichen diverser Haushaltstätigkeiten – unter anderem ist mein Bett nun wieder mit einer Heizdecke ausgestattet – und ich war mittags einfach nur erledigt.
Ich kann Ihnen sagen, das hat sehr gut getan. Ich habe Kerzen angezündet, Tee aufgesetzt, alte Musik aufgelegt und dabei ein wenig dem sehr novemberhaften Wetter zugesehen. Ich wurde an einen Song aus alten Zeiten erinnert, der mir stets mein Herz erwärmt hat. Daran hat sich bis heute nichts geändert – ein wunderbarer Song mit einem Video sehr nach meinem Geschmack.
Ab morgen ist viel Nass vom Himmel angekündigt. Ich werde gleich noch ein bisschen Obst essen, mich wappnen für morgen, denn da finde ich mich gleich morgens wieder im Wartezimmer eines Arztes ein und in diesem wurde am vergangenen Montag verdammt viel geröchelt, geschnieft und gehustet.
Ich habe da übrigens die perfekte Art gefunden durch den November zu kommen – ich schaue mir täglich ein paar meiner zahllosen Sommerfotografien an. So viele farbenfrohe Bilder, ich bin so verwöhnt worden in diesem Sommer und durfte dieses Farbspektakel einfangen und konservieren ♥
Kommen Sie gut in die 45. Kalenderwoche. Möge sie Ihnen nur Gutes bringen.
Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück;
es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt.::Lucius Annaeus Seneca::
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Nicht, dass hier irgendwer einen über den Durst getrunken hätte. Nein, ganz und gar nicht. Der Abend war toll, der Film auch, die Wärmflasche war eine Wohltat, der Tee verdammt lecker. Ich habe meinen letzten Thriller für dieses Jahr ausgelesen und trotz der Rückenschmerzen ganz passabel geschlafen.
Wäre da nicht die Familie unter uns, die heute um 6 Uhr 27 Minuten und 34 Sekunden meinte, sie müsste sich einmal mehr lautstark streiten. Um 6 Uhr 35 Minuten und 12 Sekunden bin ich genervt aufgestanden, habe mich in die Küche verkrümelt und ein Sonntagsfrühstück mit allem Pipapo zubereitet.

Da war alles dabei, was einem so einen Katermorgen versüßen kann und es hat seine Wirkung nicht verfehlt.
Leider geht es meinem Rücken noch kein Stück besser und so laufe ich nun schon wieder den ganzen Morgen mit Wärmflasche an der Frau durch die Gegend. Hm.
Gerade eben habe ich festgestellt, dass schon ein neuer Monat angebrochen ist. Das geht aber auch immer schnell. Ich bin dann mal Kalender umblättern…
Nur die ganz stumpfsinnigen sind beim Frühstück schon geistreich.
::Oscar Wilde::
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In der letzten Nacht hatten wir zum sichtbar ersten Mal ordentlichen Bodenfrost. Das Gemüse auf dem Feld hinter dem Haus sah am Morgen weiß gepudert aus und hat bestimmt ordentlich gefroren über Nacht.
Die Sonne zeigte sich heute zum ersten Mal um 13.27 Uhr. Um 13.35 Uhr zeigte sie sich zum letzten Mal.
In meinem Rücken ist seit langem mal wieder ordentlich was ausgehakt. Ich darf seit 30 Jahren einen fiesen Dauerschmerz mein Eigen nennen, aber wenn sich im Rücken was aushakt, was immer wieder mal der Fall ist, habe ich besondere Schmerzen. Dieser geht bis in die Beine und ist sehr unangenehm für mich. Das bedeutet, dass ich mich heute Abend wärmflaschend in die Waagerechte begeben werde, hoffend, dass es morgen um Längen besser ist.
Und dabei werde ich zum ersten Mal (seit vier Wochen) wieder meinen absoluten Lieblingsfilm ansehen. Dazu gibt es den ersten Wintertee des Jahres, oh ich freue mich auf einen gemütlichen Abend.
Und Sie?
Machen Sie es sich doch auch gemütlich!
Wir sind, was wir denken.
Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.::Siddhartha Gautama::
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